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20.5.2013 : 3:36 : +0200

Service

Endlich groß genug für das erste Fahrrad!

Gerade bei Kindern spielt die richtige Größe des Rades und eine angepasste Sitzposition die entscheidende Rolle für eine sichere Fahrweise und nicht zuletzt auch für den Spaß auf zwei Rädern.

Den Kleinen ist das Erscheinungsbild des Rades besonders wichtig, das somit ausschlaggebend für ein sorgfältiges Behandeln wird. Qualität ist ein Garant für einen hohen Wiederverkaufswert, wenn das Fahrrad zu klein geworden ist oder bietet eine besondere Langlebigkeit für Geschwisterkinder.

Größe. Wählen Sie ein Fahrrad, das zur Körpergröße passt. Stellen Sie den Sattel so ein, dass Ihr Kind den Boden mit beiden Füßen berührt. Mindestens mit dem Fußballen, besser noch mit dem ganzen Fuß. Die Beherrschbarkeit des Rades ist für sicheres Fahrverhalten in allen Situationen ausschlaggebend.

Aber welches Fahrrad passt zu welcher Körpergröße? Bei kleinen Kindern ist neben der Größe auch die motorische Entwicklung entscheidend und ob Ihr Kind eher ängstlicher Natur oder ein sportlicher Draufgänger ist.

Hier einige Empfehlungen bei einer altersentsprechend durchschnittlichen Körpergröße Ihres Kindes:

Ihr Kind

 Das passende

Alter

Größe

 Fahrrad

ab 2

ab 90 cm

 Laufrad

ab 3

ab 95 cm

 12 Zoll

ab 3,5

ab 100 cm

 14 Zoll

ab 4

ab 105 cm

 16 Zoll

ab 5

ab 115 cm

 18 Zoll

ab 6

ab 125 cm

 20 Zoll

ab 8

ab 135 cm

 24 Zoll

Kinder von 2-4 Jahre
Zum Training des Gleichgewichtsgefühls eignet sich der gute alte Tretroller am besten. Wenn Ihr Kind eine gewisse Routine erlangt hat, kann es zum Fahrradfahren übergehen. Denken Sie auch beim Rollerfahren an den Sicherheitshelm.

Mit einem Laufrad können Sie nicht nur das Gleichgewicht trainieren, sondern gleichzeitig das Kind an die Sitzhaltung auf dem Fahrrad gewöhnen. Besonders gut lernen die Kleinen den Umgang mit dem Laufrad und die Gleitphase auf einem leicht abschüssigen Weg. Ein Fahrradhelm schützt vor Kopfverletzungen und gewöhnt die Kleinsten an das Tragen eines Helmes von Beginn an.   
 
Das 12 Zoll Kinderrad ist das kleinste Kinderrad. Zweijährige kommen noch nicht mit den Füßen auf den Boden und werden dieses Rad i.d.R. mit Stützrädern fahren, quasi als größeren Ersatz des Dreirades. Hat das Kind bereits mit einem Laufrad den Gleichgewichtssinn trainiert, wird es bereits ab 3 Jahren schon ein 12 Zoll Rad ohne Stützräder fahren können. Kinder lernen besonders schnell Radfahren, wenn sie sich auf dem Rad sicher fühlen. Ihr Gefährt beherrschen Kinder, wenn sie mit den Füßen den Boden berühren können, idealer weise den ganzen Fuß aufstellen können. Dies ist sicher mit 3-4 Jahren der Fall. Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.

Kinder 4-5 Jahre
Die nächste Größe ist das 16 Zoll Kinderrad. Diese Größe wird häufig als erstes Fahrrad, das mitwachsen soll, gekauft. Es kann durchaus von geübten 3-Jährigen mit Stützrädern gefahren werden - den Boden können die Kleinen dann i.d.R. noch nicht erreichen. Entsprechend gestaltet sich das Erlernen des freien Radfahrens etwas zeitaufwendiger und nur mit Haltehilfe der Eltern, bzw. erfolgt erst mit zunehmendem Alter. 
4-Jährige können den Boden mit dem Fußballen erreichen. Sind sie sportlicher Natur, werden sie auf diesem Rad problemlos das freie Radfahren erlernen können.
5-Jährige können sicher den ganzen Fuß auf den Boden stellen und können sich das freie Radfahren in kurzer Zeit selbst beibringen.
Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.

Kinder 5-6 Jahre
Das 18 Zoll Kinderrad sieht nur geringfügig größer aus als das 16 Zoll Rad. Es empfiehlt sich für geübte oder größere Radanfänger entsprechend der genannten Altersklasse, auch wenn es theoretisch mit Stützrädern für jüngere Kinder fahrbar ist.     
Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.

Kinder 6-8 Jahre
Jetzt kann bereits zum 20 Zoll Kinderrad gegriffen werden. Zur technischen Ausstattung beachten Sie die unten genannten Empfehlungen. Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.

Kinder 8-10 Jahre
In dieser Altersstufe empfiehlt sich ein 24 Zoll Jugendrad. Zur technischen Ausstattung beachten Sie die unten genannten Empfehlungen. Ein in Form und Farbe passender Fahrradhelm macht den Radspaß sicher und wird gerne freiwillig angezogen.

Rahmen. Achten Sie auf leichte und stabile Rahmen. (z.B. aus Alu)

Lenker. Bevorzugen Sie Sicherheitsgriffe mit Prallschutz an den Lenkerenden. Die Gummistöpsel fangen Stöße ab und schützen vor Verletzungen. Ein Lenker ohne Prallschutz kann sich bei Stürzen in den Körper bohren. Griffe mit Prallschutz gibt es auch als Zubehör zum Nachrüsten. Achten Sie aber darauf, dass die Lenkergriffe fest sitzen und sich nicht drehen lassen.

Polster. Anfänger fahren sicherer, wenn auch der Lenkervorbau gepolstert ist.

Bremsen. Rücktrittbremsen sind für Kinder besonders sicher. Bei Fahrrädern mit Rücktrittbremse reicht eine zusätzliche Felgenbremse vorn.
Felgenbremse. Ideal sind Bremsen, die für Kinderhände gemacht sind: Bremshebel nah am Lenker, Bremskraft nicht zu stark. Üben Sie das Bremsen mit Ihrem Kind. Erklären Sie, dass das Vorderrad nicht zu stark gebremst und blockieren darf. Das Kind muss ohne Mühe und ohne dass sich die Hand vom Lenker löst bremsen können.

Schaltung. Ab 20 Zoll werden Schaltungen angeboten. Kinder fahren gut mit einer 3-Gang-Nabe. Vorteil: fast wartungsfrei, mit Rücktrittbremse. Mehr als drei Gänge überfordern die meisten Kinder unter 10 Jahren.

Kettenschutz. Wählen Sie Tretkurbeln ohne Befestigungskeil. An den Keilen können Hosenbeine hängen bleiben. Ebenfalls wichtig: ein Kettenschutz.

Gepäckträger. Achten Sie auf stabile Ausführung mit mindestens zwei Streben. Der Gepäckträger sollte auch Freunde tragen können.

Reifen und Felgen. Wählen Sie eher breite Reifen - die geben Sicherheit und dämpfen Stöße. Leichte Felgen aus Aluminium sparen Gewicht. 

Licht. Ideal fürs Rücklicht: Leuchtdioden (LED) mit Standlichtfunktion - damit Ihr Kind bei Stops an Kreuzungen und Ampeln nicht im Dunkeln steht. Vorn ein Halogen-Scheinwerfer.
Kinderräder, die zum spielerischen Umherfahren auf dem Gehweg oder in der Spielstraße dienen, müssen keine Beleuchtung haben. Denn diese Fahrräder sind keine Fahrzeuge im Sinne der Straßenverkehrsordnung.

Die Sicherheit Ihrer Kinder

... liegt Ihnen sicherlich am Herzen. Hier gibts tolle Sicherheitslichter, damit Ihr Kind im Straßenverkehr rundum sichtbar ist!